m´amour
M´amour
"Und glaub mir, ES kann Berge versetzen. Es kann unsere Liebe transzendieren. Und die Gesetze der Physik aufbrechen. Wenn es in meinem Handballen ruht, und ich langsam die Finger zu einer Faust zusammen balle, erfasst mich seine Kraft und trägt mich hinweg. Als wäre alles andere, das vorher geschehen ist, ohne jede Bedeutung. Dann kann ich sein, was immer ich sein will. Und manchmal sogar ein wenig mehr."
Pascal legte seinen Arm sanft um Sophies Schulter und schloss dabei kurz die Augen, um die gemeinsame Verbundenheit zu verdichten. Dann schlossen beide die Gurte ihrer Fallschirme, setzten sich nebeneinander in die Ausstiegsluke und deuteten dem Piloten ruhig Kurs zu halten.
"Und du bist dir ganz si-scher dass es fünk-züo-niert? Isch meine, bist du dir wirklisch ganz si-scher?"
"So sicher, wie alles, das hinter uns liegt bedeutungslos sein wird. Wenn die Kraft, die mich fort trägt unsere Liebe erfasst und wir gemeinsam in das transzendente Reich der Metaphysik eintauchen, wird Sicherheit als Parameter der Lebensgestaltung ausgedient haben. Wie zwei fussionierende Sternschnuppen werden wir wegtauchen in eine neue Dimension."
Pascal nannte ihn m´amour. Den taubeneigroßen Stein eines ewenkischen Schamanen., einst von einer transsibirischen Reise nach Hause gebracht. Die Ewenken sind eine kleine tungusisch sprechende Gruppe von Jägern und Rentierhaltern in Sibierien. Das ist deshalb von veritabler Bedeutung, da das Wort Schamane aus dem tungisischen stammt und Pascal ein Mensch war, der ausnahmslos zu den Wurzeln der Dinge vorstieß. Denn dort lag seiner Ansicht nach die wahre und unverfälschte Kraft des Authentischen. Alles was den Wurzeln folgte, war ein Sammelsurium an Interpretationen. Die fortlaufende Tragödie einer Stillen-Post-Kultur. Deshalb die Ewenken und nicht amazonische, nordamerikanische oder indonesische Schamanen.
Seit Pascal mit m ´amour durchs Leben schritt lief alles wunderbar. Er traf Menschen, die er vorher nicht zu treffen gewagt hatte. Und erreichte Ziele, deren Existenz ihm zuvor nicht einmal bekannt war. Pascal hatte mitlerweile eine Art von feinstofflicher Lebensweise erreicht, um die ihn sein gesamtes Umfeld beneidete. Wenn Pascal auftauchte, wurde alles weich und sanft. Und wenn er Puh Er Tee zubereitete und von der kultischen Unberührtheit der Ewenken erzählte, liefen Tränen der Freude und Überwältigung über die Backen seiner Gäste.
Pascal war dem grautönenen Realismus entflohen.
Pascal war Visionär geworden.
Und gerade das machte ihn aus: als Visionär vermochte er die Realität zu verändern. Im Gegensatz zm Realisten, der doch nur bestenfalls der gegebenen Realität mehr oder weniger erfolgreich zu trotzen vermochte.,
Noch einmal fassten sich Sophie und Pascal an den Händen. Dann sprangen sie in die Tiefe.
*
Pascal hatte zwei Spezial-Walky-Talkies besorgt, um spontan emotionalen Mitteilungsbedüfnissen während der Talfahrt nachkommen zu können.,
Als Sophie es mit "Pascal, Pascal, isch spüre so ein Brennen, wie `eisses Feuer ´in zu dir" versuchte, stellte sich heraus, dass der Funkverkehr bei 230 km/h Fallgeschwindigkeit nicht wirklich rauschfrei war.
Pascal steckte daraufhin beide Arme zur Seite und krätschte die Beine. So drosselte er sich selbst auf etwa 180.
"Sophie, mein Honigmund, du Herzapfel meines ontologischen Inneren! Wie weit und nah du auch sein magst, lass unsere Herzen fliegen, lass ihnen freien Fall". Dann krümmte er sich zusammen und tauchte weg, wie ein Albatross in den warmen hochströmenden Abendwind vor einer atlantischen Seitlküste.
An Sophie waren die Worte im wahrsten Sinne vorbeigezogen. Bei dem Versuch irgend etwas akkustisches aus dem Funkgerät heraus zu holen, war ihr das Ding aus den Fingern geglitten.
"Mon dieu, Pascal !" brüllte sie, "isch kann nischt mehr `ören!!"
Sophie brülle es Richtung Pascal, ihren geliebten Albatross, der mit großen, gewaltigen Schwingen nach Westen tauchte. Sein Endorphinausstoß war exorbitant. Noch nie hatte sein Körper so viel Opium produziert. Er griff nach m´amour, der von allem unbeeindruckt um seinen Hals baumelte. Seine Finger schlossen sich um den ewenkischen Talismann, ein kurzer kräftiger Zug und das Lederband war gerissen, Jetzt ruhte m´amour ganz weich und sanft in Pascals rechter Hand und verlieh ihm quasi einen Ikarus-Turbo.
Pascal fing an lässig zu kraulen, dazwischen ein wenig Delphin, dann zwei kräftige Bruststöße und schließlich rollte er sich gemächlich auf den Rücken. Pascal drückte den Knopf am Funkgerät und hauchte: "Sophie, oh Sophie mein Augenstern, - ich transzendiere":
*
Sophie hatte tiefe Sehnsucht dannach, das zu sein, was sie schon immer sein wollte. Wenn es sogar ein wenig mehr sein würde - warum nicht? Augenblicklich war sie etwas, von dem sie noch nicht genau wusste, ob es das war, von dem sie schon immer geträumt hatte. Aber mit über 200 Stundenkilometern Richtung Erde zu segeln, war allenfalls mehr, als etwa im Glashaus zu stehen und Stecklinge zu setzen.
Wohin es führte war klar: rasend nach unten. Noch ein wenig mehr nach unten fand sie momentan zwar etwas übertrieben, doch inverse Ansätze vermochten oftmals das positive Gegenteil zu produzieren.
Eigentlich wollte Sophie ursprünglich Botanikerin werden. Genauer gesagt: Subtropen-Botanikerin. Mit einem großen Blumen- und Pflanzengarten auf Madeira. Zum Beispiel. Dass sie im Moment der offensichtliche Versuch nach dem was-immer-schon-und-mehr hin zur Talsohle des Wr. Neustädter Industrigebietes führte schien anfangs belangslos. Nun begannen sich aber von Mikrosekunde zu Mikrosekunde Zweifel aufzutun. Dem Territorium, dam sie sich so voll offensichtlicher Hingabe näherte, fehtle irgendwie das Elysische. Und nicht nur das: Sie erinnerte sich an keine einziges Elaborat lyrischer Poesie, das sich mit dem Wr. Neustädter Industriegebiet befasst hätte. Kein einziges.
Dies schien aus musischer Perspektive eher bedenklich. Gut, was waren schon musische Perspektiven. Purer Kauschuk - sonst gar nichs. Dehn- und biegbar, je nach nach Standpunkt. Doch plötzlich gesellte sich, wie aus heiterm Himmel, ein zweiter Gedanke zur Kautschukmasse. Ein völlig anderer. Einer aus der Vergangenheit.
Gymnasium. Physik. Oberstufe. Newton.
Gravitationsgesetz. Fg = mg. Mit Pfeilen oben drauf. Dass jeder Körper gravitativ beschleunigt. Zum Erdmittelpunkt hin.
Das war eingetreten. Absolut. Bis jetzt hatte sich die Physik keine Blöse gegeben Das transzendente Reich der Metaphysik war schwer im Verzug Zähne zu zeigen. Sophie erinnerte sich an ein naturwissenschaftliches Gerät, das die letzten 12 Sekunden gleichmütig an ihrem rechten Handgelenk verbracht hatte. Es hieß Höhenmesser. Sophies blicke furchten mehrmals über das Display des Geräts.
Sollte es tatsächlich der Fall sein, dass die Physik die Nase vorn behielte und die Metaphysik auf die Plätze verwies, so würde Sophie in wenigen Kolibriflügelschlägen die Sonntagszeitungs-Headlines von den Picknicktischen lesen können.
Mitten im nächsten Gedankengang, so zwischen fusionierenden Sternschnuppen und neuer Dimension zog sie die Reißleine.
*
Das gute am Schamanen Dasein, frohlockte es im transzendenten Inneren Pascals, ist, dass er ohne Gemeinschaft nicht existieren kann. Keine Gemeinschaft - keine Schamane. Und dass er im Dienste dieser Gemeinschaft zu begreifen habe, wie die Welt funktioniert. Auch die Reale. Vor allem die Reale. Nur so kann er in der Mystischen entsprechend reagieren. Mit Geist, der mehr als nur Bewußtsein war. Geist war fähig ursächlich auf diese Welt einzuwirken. Geist war Macht. Und diese Macht wollte Pascal nutzbar machen Für sich. Für die Gemeinschaft. Für die ganze Menschheit.
Er träumte von der Macht der Harmonisierung.
Mit m´amour in deren Zentrum.
Dann rasierte Pascal mit dem rechten Fuß einen Rohziegelschlot, etwa 300 Meter westlich der Neunkirchner Allee, bekam einen massiven Seitendrall und schoss als fleischgewordenes Rotationstorpedo durch das Dach einer leerstehenden Spinnerei, in welcher er sich legere über 300 m2 verteilte.
Die wüst hochgewirbelten, jahrzehnte alten Staubpartikelchen wirbelten minutenlang im Gegenlicht der hereinbrechenden Sonnenstrahlen. Als der Staub sich gelegt hatte, fiel ein Sonnenstrahl auf das reche Handgelenk Pascals. Es lag ganz alleine und vereinsamt mit der dazugehörigen Hand auf einem Fenstersims.
Darin schlief m ´amour.
Unbeschadet.
* * *
"Und glaub mir, ES kann Berge versetzen. Es kann unsere Liebe transzendieren. Und die Gesetze der Physik aufbrechen. Wenn es in meinem Handballen ruht, und ich langsam die Finger zu einer Faust zusammen balle, erfasst mich seine Kraft und trägt mich hinweg. Als wäre alles andere, das vorher geschehen ist, ohne jede Bedeutung. Dann kann ich sein, was immer ich sein will. Und manchmal sogar ein wenig mehr."
Pascal legte seinen Arm sanft um Sophies Schulter und schloss dabei kurz die Augen, um die gemeinsame Verbundenheit zu verdichten. Dann schlossen beide die Gurte ihrer Fallschirme, setzten sich nebeneinander in die Ausstiegsluke und deuteten dem Piloten ruhig Kurs zu halten.
"Und du bist dir ganz si-scher dass es fünk-züo-niert? Isch meine, bist du dir wirklisch ganz si-scher?"
"So sicher, wie alles, das hinter uns liegt bedeutungslos sein wird. Wenn die Kraft, die mich fort trägt unsere Liebe erfasst und wir gemeinsam in das transzendente Reich der Metaphysik eintauchen, wird Sicherheit als Parameter der Lebensgestaltung ausgedient haben. Wie zwei fussionierende Sternschnuppen werden wir wegtauchen in eine neue Dimension."
Pascal nannte ihn m´amour. Den taubeneigroßen Stein eines ewenkischen Schamanen., einst von einer transsibirischen Reise nach Hause gebracht. Die Ewenken sind eine kleine tungusisch sprechende Gruppe von Jägern und Rentierhaltern in Sibierien. Das ist deshalb von veritabler Bedeutung, da das Wort Schamane aus dem tungisischen stammt und Pascal ein Mensch war, der ausnahmslos zu den Wurzeln der Dinge vorstieß. Denn dort lag seiner Ansicht nach die wahre und unverfälschte Kraft des Authentischen. Alles was den Wurzeln folgte, war ein Sammelsurium an Interpretationen. Die fortlaufende Tragödie einer Stillen-Post-Kultur. Deshalb die Ewenken und nicht amazonische, nordamerikanische oder indonesische Schamanen.
Seit Pascal mit m ´amour durchs Leben schritt lief alles wunderbar. Er traf Menschen, die er vorher nicht zu treffen gewagt hatte. Und erreichte Ziele, deren Existenz ihm zuvor nicht einmal bekannt war. Pascal hatte mitlerweile eine Art von feinstofflicher Lebensweise erreicht, um die ihn sein gesamtes Umfeld beneidete. Wenn Pascal auftauchte, wurde alles weich und sanft. Und wenn er Puh Er Tee zubereitete und von der kultischen Unberührtheit der Ewenken erzählte, liefen Tränen der Freude und Überwältigung über die Backen seiner Gäste.
Pascal war dem grautönenen Realismus entflohen.
Pascal war Visionär geworden.
Und gerade das machte ihn aus: als Visionär vermochte er die Realität zu verändern. Im Gegensatz zm Realisten, der doch nur bestenfalls der gegebenen Realität mehr oder weniger erfolgreich zu trotzen vermochte.,
Noch einmal fassten sich Sophie und Pascal an den Händen. Dann sprangen sie in die Tiefe.
*
Pascal hatte zwei Spezial-Walky-Talkies besorgt, um spontan emotionalen Mitteilungsbedüfnissen während der Talfahrt nachkommen zu können.,
Als Sophie es mit "Pascal, Pascal, isch spüre so ein Brennen, wie `eisses Feuer ´in zu dir" versuchte, stellte sich heraus, dass der Funkverkehr bei 230 km/h Fallgeschwindigkeit nicht wirklich rauschfrei war.
Pascal steckte daraufhin beide Arme zur Seite und krätschte die Beine. So drosselte er sich selbst auf etwa 180.
"Sophie, mein Honigmund, du Herzapfel meines ontologischen Inneren! Wie weit und nah du auch sein magst, lass unsere Herzen fliegen, lass ihnen freien Fall". Dann krümmte er sich zusammen und tauchte weg, wie ein Albatross in den warmen hochströmenden Abendwind vor einer atlantischen Seitlküste.
An Sophie waren die Worte im wahrsten Sinne vorbeigezogen. Bei dem Versuch irgend etwas akkustisches aus dem Funkgerät heraus zu holen, war ihr das Ding aus den Fingern geglitten.
"Mon dieu, Pascal !" brüllte sie, "isch kann nischt mehr `ören!!"
Sophie brülle es Richtung Pascal, ihren geliebten Albatross, der mit großen, gewaltigen Schwingen nach Westen tauchte. Sein Endorphinausstoß war exorbitant. Noch nie hatte sein Körper so viel Opium produziert. Er griff nach m´amour, der von allem unbeeindruckt um seinen Hals baumelte. Seine Finger schlossen sich um den ewenkischen Talismann, ein kurzer kräftiger Zug und das Lederband war gerissen, Jetzt ruhte m´amour ganz weich und sanft in Pascals rechter Hand und verlieh ihm quasi einen Ikarus-Turbo.
Pascal fing an lässig zu kraulen, dazwischen ein wenig Delphin, dann zwei kräftige Bruststöße und schließlich rollte er sich gemächlich auf den Rücken. Pascal drückte den Knopf am Funkgerät und hauchte: "Sophie, oh Sophie mein Augenstern, - ich transzendiere":
*
Sophie hatte tiefe Sehnsucht dannach, das zu sein, was sie schon immer sein wollte. Wenn es sogar ein wenig mehr sein würde - warum nicht? Augenblicklich war sie etwas, von dem sie noch nicht genau wusste, ob es das war, von dem sie schon immer geträumt hatte. Aber mit über 200 Stundenkilometern Richtung Erde zu segeln, war allenfalls mehr, als etwa im Glashaus zu stehen und Stecklinge zu setzen.
Wohin es führte war klar: rasend nach unten. Noch ein wenig mehr nach unten fand sie momentan zwar etwas übertrieben, doch inverse Ansätze vermochten oftmals das positive Gegenteil zu produzieren.
Eigentlich wollte Sophie ursprünglich Botanikerin werden. Genauer gesagt: Subtropen-Botanikerin. Mit einem großen Blumen- und Pflanzengarten auf Madeira. Zum Beispiel. Dass sie im Moment der offensichtliche Versuch nach dem was-immer-schon-und-mehr hin zur Talsohle des Wr. Neustädter Industrigebietes führte schien anfangs belangslos. Nun begannen sich aber von Mikrosekunde zu Mikrosekunde Zweifel aufzutun. Dem Territorium, dam sie sich so voll offensichtlicher Hingabe näherte, fehtle irgendwie das Elysische. Und nicht nur das: Sie erinnerte sich an keine einziges Elaborat lyrischer Poesie, das sich mit dem Wr. Neustädter Industriegebiet befasst hätte. Kein einziges.
Dies schien aus musischer Perspektive eher bedenklich. Gut, was waren schon musische Perspektiven. Purer Kauschuk - sonst gar nichs. Dehn- und biegbar, je nach nach Standpunkt. Doch plötzlich gesellte sich, wie aus heiterm Himmel, ein zweiter Gedanke zur Kautschukmasse. Ein völlig anderer. Einer aus der Vergangenheit.
Gymnasium. Physik. Oberstufe. Newton.
Gravitationsgesetz. Fg = mg. Mit Pfeilen oben drauf. Dass jeder Körper gravitativ beschleunigt. Zum Erdmittelpunkt hin.
Das war eingetreten. Absolut. Bis jetzt hatte sich die Physik keine Blöse gegeben Das transzendente Reich der Metaphysik war schwer im Verzug Zähne zu zeigen. Sophie erinnerte sich an ein naturwissenschaftliches Gerät, das die letzten 12 Sekunden gleichmütig an ihrem rechten Handgelenk verbracht hatte. Es hieß Höhenmesser. Sophies blicke furchten mehrmals über das Display des Geräts.
Sollte es tatsächlich der Fall sein, dass die Physik die Nase vorn behielte und die Metaphysik auf die Plätze verwies, so würde Sophie in wenigen Kolibriflügelschlägen die Sonntagszeitungs-Headlines von den Picknicktischen lesen können.
Mitten im nächsten Gedankengang, so zwischen fusionierenden Sternschnuppen und neuer Dimension zog sie die Reißleine.
*
Das gute am Schamanen Dasein, frohlockte es im transzendenten Inneren Pascals, ist, dass er ohne Gemeinschaft nicht existieren kann. Keine Gemeinschaft - keine Schamane. Und dass er im Dienste dieser Gemeinschaft zu begreifen habe, wie die Welt funktioniert. Auch die Reale. Vor allem die Reale. Nur so kann er in der Mystischen entsprechend reagieren. Mit Geist, der mehr als nur Bewußtsein war. Geist war fähig ursächlich auf diese Welt einzuwirken. Geist war Macht. Und diese Macht wollte Pascal nutzbar machen Für sich. Für die Gemeinschaft. Für die ganze Menschheit.
Er träumte von der Macht der Harmonisierung.
Mit m´amour in deren Zentrum.
Dann rasierte Pascal mit dem rechten Fuß einen Rohziegelschlot, etwa 300 Meter westlich der Neunkirchner Allee, bekam einen massiven Seitendrall und schoss als fleischgewordenes Rotationstorpedo durch das Dach einer leerstehenden Spinnerei, in welcher er sich legere über 300 m2 verteilte.
Die wüst hochgewirbelten, jahrzehnte alten Staubpartikelchen wirbelten minutenlang im Gegenlicht der hereinbrechenden Sonnenstrahlen. Als der Staub sich gelegt hatte, fiel ein Sonnenstrahl auf das reche Handgelenk Pascals. Es lag ganz alleine und vereinsamt mit der dazugehörigen Hand auf einem Fenstersims.
Darin schlief m ´amour.
Unbeschadet.
* * *
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